Goldakupunktur für Hunde und Katzen

 

Die Goldakupunktur ist eine Sonderform der Dauer-Akupunktur. Die Ergebnisse besonders bei Arthrosen sind oft beglückend gut. Es werden Feingoldstifte auf ausgewählte Akupunkturpunkte implantiert, oft tief im Gewebe. Die Goldstifte verbleiben dort lebenslang und bewirken auf Dauer die erwünschte Stimulation der jeweiligen Akupunkturpunkte. Die Methodik wurzelt in der Traditionellen Chinesischen Medizin, TCM. 

 

Eine sorgfältige Anamnese und Diagnosestellung und nicht zuletzt eine präzise Auswahl der Akupunktur-Punkte sind dabei von höchster Wichtigkeit. Das braucht viel Erfahrung. Frau Dr. Elsner hat sie, denn sie "vergoldet" Hunde und Katzen seit über zwanzig Jahren.

 

Vorgehen: Die Goldstifte werden (unter Bedingungen der strengen Keimfreiheit) mit speziellen Kanülen durch die Haut hindurch auf die Akupunturpunkte implantiert. Dabei entstehen keine zu versorgenden Wunden. Eine absolut ruhige Lagerung des Tieres ist erforderlich. Deshalb wird die Goldakupunktur nur am sedierten oder (kurz-)narkotisierten Tier durchgeführt. Unmittelbar nach der Behandlung prüfen wir den korrekten Sitz der Implantate durch eine Röntgenkontrolle.

 

Die Goldakupunktur hat viele Anwendungsmöglichkeiten. Ein Hauptfeld ist die Behandlung von Gelenkserkrankungen – und auch deren Vorbeugung.

 

Frau Dr. Elsner "vergoldet" Patienten mit vielen Formen der Arthrose, wie etwa die Coxarthrose (Hüftarthrose bei Hüftdysplasie, HD); Ellenbogen-Arthrosen ("ED"), beim sog. Cauda-Equina-Syndrom; bei chronisch-rezidivierenden Bandscheibenvorfällen (“Dackellähme”) und Wirbelkanalverengungen u.ä.

 

Die Goldakupunktur wird auch erfolgreich eingesetzt zur Arthrosevermeidung bei jüngeren Hunden mit Gelenksdeformationen. Bei diesen Tieren ist die Gelenksarchitektur schlecht, aber altersbedingt noch ohne Arthroseausbildung. Ist eine Arthrose aber erfahrungsgemäß in späteren Jahren zu erwarten, kann die Vergoldung eine kluge Art der Prävention oder zumindest Linderung sein. Kinder wie Hüften müssen nicht erst in den Brunnen fallen.


In Einzelfällen werden auch nicht-orthopädische chronische Probleme wie die Epilepsie so behandelt. Die Goldakupunktur wird mitunter auch eingesetzt als Zusatztherapie nach Gelenkoperationen. Nicht angezeigt ist die Goldakupunktur bei akuten Arthritiden und akuten Bandscheibenvorfällen.

 

Arthrose bei Hund und Katze

 

Arthrose-Patienten stellen die grösste Gruppe der Goldempfänger dar. Deshalb hier einige Erläuterungen zum Thema Arthrose: Bei dieser Krankheit kommt es zu einem degenerativen und chronisch fortschreitenden Umbau (Deformation) eines oder mehrerer Gelenke. Die Ursachen sind oft vielfältig. Überbeanspruchung und Verschleiß, Fehlstellung der Gelenkanteile, aber auch Stoffwechselstörungen im Gelenkgewebe sind die häufigsten Ursachen für die Arthroseentstehung. Druck und Reibung im Gelenk verursachen oft erhebliche Schmerzen.

 

Arthrosen sind chronisch fortschreitend, eine vollkommene Heilung ist nicht möglich. Dieses anzuerkennen ist wichtig, um das Therapieziel realistisch und ehrlich zu bestimmen. Eine völlige Schmerzfreiheit bei voller Beweglichkeit ist immer wünschenswert, aber eben nicht immer zu erzielen. So ist bei weit fortgeschrittenen, schweren Arthrosen eine Schmerzminderung schon ein guter Erfolg – auch weil dann die Gaben von Schmerzmittel reduziert oder dem Patienten sogar ganz erspart werden können.

 

Um den bestmöglichen Erfolg zu erreichen, sollte man die Goldakupunktur frühzeitig durchführen: bevor die Arthrose das betroffene Gelenk massiv verändert hat, und bevor Folgeschäden an anderen Gelenken sowie ein Abbau (Atrophie) von Muskulatur eingesetzt haben.

 

Bei jungen Hunden mit deformierten, aber noch nicht arthrotisch veränderten Gelenken hat die Goldakupunktur das Ziel, Schmerzen und primäre wie sekundäre Gelenksveränderungen zu vermeiden. Alte Hunde mit ausgeprägten Folgeerscheinungen einer schweren Arthrose werden auch nach Goldakupunktur kein normales (physiologisches) Bewegungsmuster mehr entwickeln können – aber ihre Lebensqualität bessert sich in der Regel erheblich.

 

Arthrosepatienten haben sich, manchmal über viele Jahre, eigene Bewegungsmuster angewöhnt, um dem Gelenkschmerz auszuweichen. Dadurch werden jedoch andere Gelenke überbelastet. Ist der Hund nach seiner “Vergoldung” schmerzfrei, wird er dennoch sein altes, gewohntes Bewegungsmuster beibehalten. Deswegen ist nach der Goldakupunktur oft ein Bewegungstraining sinnvoll: neue, freie und entlastende Bewegung wird so (wieder) erlernt.

 

Geeignete knorpelunterstützende Substanzen (“Chondoprotektiva”) sollten in jedem Fall dem Futter beigegeben werden. Hier ist Canosan immer noch qualitativ das beste Präparat (Hinweis: bei uns massive Canosan-Rabatte; im Internet kaufen ist teurer). Auch Hyaluronsäurepräparate können unterstützen. Auch Maßnahmen wie eine homöopathische oder Magnetfeldtherapie, Anabolika- oder Schmerzmittelgaben oder die klassische Nadelakupunktur können die Goldakupunktur hilfreich ergänzen.

 

 

 

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